Was ist Trickdogging?

Trickdogging stammt ursprünglich aus Amerika. In den 50er und 60er Jahren erregte Jay Sisler mit seinen Hunden auf Rodeos-Shows großes Aufsehen. Seine Hunde beherrschten unglaubliche Tricks, wie auf den Hinterbeinen stehen auf Stangen balancieren, Seilspringen, Leitern hinaufklettern und vieles mehr.
Viele, viele Jahre später schwappte die Begeisterung für Trickdogging auch nach Europa über.
Wie schon der Name sagt, geht es darum dem Hund die verschiedensten Tricks beizubringen. Ob Pfote geben, eine Rolle machen, rückwärtsgehen, winken, in die Arme springen, der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Es können Tricks aus allen Bereichen eingeübt werden, sei es aus Agility wie zum Beispiel Slalom durch die Beine oder Schrittfolgen aus Dogdancing, Apportieren aus dem Obedience Bereich oder aber auch Hilfe im Haushalt, wie z.B. Hausschuhe bringen, Socken ausziehen, Tür zumachen. Oder einfach nur lustige Dinge, wie schäm dich, tot stellen oder sich wie ein Häschen auf die Hinterbeine setzen.
Trickdogging kann man mit allen Hunden jeder Rasse, jeden Alters machen. Auch ältere Menschen haben Spaß ihren Hunden viele Dinge beizubringen, ohne zu sportlichen Höchstleistungen gezwungen zu werden. Man kann überall üben, ob zuhause, unterwegs, auch alleine.
Für die Hunde bedeutet das Tricksen extreme geistige Kopfarbeit, wobei auch die körperliche Seite nicht zu kurz kommt. Durch das Tricksen wird die Mensch-Hund-Bindung sehr gestärkt.
Das allerwichtigste ist dabei, dass Hund und Mensch ganz viel Spaß haben, dass alles ohne Druck trainiert wird und dass man auch kleine Fehler verzeiht.